Unsere Ziele für Prohlis

(mit Kauscha, Leubnitz-Neuostra, Lockwitz, Luga, Nickern, Niedersedlitz, Reick, Torna und Strehlen)

Generationenübergreifend, nachhaltig und sozial – Teilhabe und Bildung für alle im Dresdner Südosten

Der Palitzschhof muss ein Bürger*innenhaus für alle werden. Den zukünftigen Waldorf-Schulstandort wollen wir in seinen Bemühungen um eine Kita unterstützen und für das Berufsschulzentrum um eine gymnasiale Oberstufe kämpfen. An mindestens einem der beiden neuen Schulstandorte muss eine Mehrfeld-Sporthalle zur öffentlichen und kulturellen Nutzung errichtet werden, sodass Teilhabe und Stadtteilkultur in Prohlis erlebbar werden. Das neue Kombi-Bad in Prohlis muss finanziell Schwächeren auch künftig offenstehen und wie das derzeitige Bad mit einer Sauna ausgestattet sein. Wir setzen uns für mobile Angebote und den weiteren Ausbau der Straßen- und Schulsozialarbeit in Reick und Prohlis ein. Für die dortigen Brennpunkte fordern wir ein ämterübergreifendes Fallmanagement für sozial Benachteiligte und unterstützen die Fortsetzung des erfolgreichen Quartiersmanagements.

Im Dresdner Südosten leben Menschen aus vielen Nationen. Unser friedliches Zusammenleben ohne Vorurteile aktiv zu gestalten geht nur miteinander. Wir begrüßen deshalb die Arbeit der lokalen Nachbarschaftsnetzwerke mit Geflüchteten wie „Prohlis ist bunt“, „Strehlen für alle“, des S.P.I.K.E. e.V. sowie die in Lockwitz engagierte Nachbarschaft. Das unverzichtbare Schüler*innenprojekt „Musaik – Musizieren grenzenlos e.V.“ muss gesichert werden. Darüber hinaus soll ein Treffpunkt für Kinder- und Jugendliche in Strehlen entstehen und die Zukunft der Jugendhauses P.E.P. garantiert werden.

Die Unterwanderung von bestehenden Jugendvereinen und Übernahme von Räumen durch Rechtsextreme muss aktiv verhindert bzw. beendet werden. Wir wollen Initiativen gegen Rechtsextremismus fortwährend stärken und unterstützen. Es braucht Aufklärung sowie Fortbildung und Unterstützung für antirassistisches Engagement an Schulen und in Vereinen.

Ökologisch, innovativ und gemeinwohlorientiert – leistungsfähige Infrastruktur für alle im Dresdner Südosten

Der geplante Wissenschaftsstandort-Ost stellt einen großen Gewinn für Reick dar. Den Verkauf der städtischen Flächen an die Investoren sehen wir kritisch. Wir unterstützen eine geöffnete Planungsvariante und setzen uns für eine ergänzende Wohnbebauung ein. Insbesondere das Gebiet um den Koitzschgraben sowie die Zukunft des Einkaufszentrums O.D.C. sowie die Situation der Carola-von-Wasa-Oberschule müssen in den Planungen berücksichtigt und die energetische Sanierung der Schule alsbald in Angriff genommen werden.

Auch im Interesse der Weiterentwicklung des Exzellenz-Universitätsstandorts Dresden machen wir uns für das Stadtbahnprojekt Löbtau-Strehlen stark und setzen uns für eine leistungsfähige Radverkehrsinfrastruktur sowie für Fußgängersicherheit im Dresdner Südosten ein. Für den Langen Weg muss endlich eine Verkehrslösung gefunden werden.

Damit der Wasaplatz nicht abgehängt wird, müssen das künftige Stadtteilzentrum und der Wochenmarkt gemeinsam mit der Bevölkerung, den Gewerbetreibenden sowie den Verkehrsbetrieben umgebaut und die Gestaltungskonzeption Altstrehlen – ergänzt um einen Spielplatz – endlich umgesetzt werden.

Die Innenverdichtung durch Wohnbebauung darf nur maßvoll erfolgen und der Erhalt von Stadtgrün sowie schützenswerter Flora und Fauna müssen Priorität vor weiteren Ansiedlungen genießen. Vorhandene Kleingartensparten wollen wir erhalten und weitere Gärten auch in Form von Gemeinschaftsgärten ins Leben rufen.

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