Unsere Ziele für Schönfeld-Weißig

Nachhaltig für Mensch und Natur

In den vor uns liegenden Jahren sind stärkere Anstrengungen erforderlich, um die Energiewende umzusetzen. Die Bürger*innen von Schönfeld-Weißig sollen in die Lage versetzt werden, ihren persönlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten zu können.

Die individuelle Mobilität der Bürger*innen soll sich durch attraktive und alternative Angebote, wie sichere Radwege und emissionsarme öffentliche Verkehrsmittel ändern. Wir werden uns daher auch für einen raschen Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge und des Carsharings einsetzen.

Die Sicherheit von Fußgänger*innen und Radfahrer*innen im Straßenverkehr muss verbessert werden. Dazu ist die Errichtung von straßenbegleitenden Fuß- und Radwegen an bestehenden Straßenzügen zwingend erforderlich. Bei jeder Straßensanierung bzw. -instandhaltung sind Radwege und Fußwege einzurichten und barrierefreie Haltestationen sowie Zebrastreifen und Verkehrsinseln zu berücksichtigen.

Dazu gehört auch die Verbesserung der Situation der DVB-Nutzer*innen sowie der Teilnehmer*innen des Regional- und Schülerverkehrs hinsichtlich der Verkehrssicherheit und des Aufenthaltskomforts. Insbesondere gilt dies für Umsteigepunkte wie den Ullersdorfer Platz, Cunnersdorf oder Schönfeld.

Wir werden uns für den Erhalt und die Verbesserung des natürlichen Zustandes der Umwelt, der Schutzgebiete und die nachhaltige Pflege der besonderen Kulturlandschaft im Schönfelder Hochland einsetzen. Die Zersiedelung der Landschaft beeinträchtigt die Belange von Umwelt und Natur und verschlechtert die Lebensqualität der Menschen, die sich bewusst für das Wohnen im ländlichen Umfeld entschieden haben. Wichtig ist uns der Erhalt und die Entwicklung von Streuobstwiesen. Nicht nur dort sollen mehr Nistmöglichkeiten für wildlebende Vögel, Fledermäuse und Insekten geschaffen werden.

Wir setzen uns dafür ein, dass die bestehenden Wanderwege erhalten bleiben, historisch genutzte Wege, aber in Vergessenheit geratene Ortsverbindungen und neue Wanderwege und -pfade entstehen und entsprechende Ruhemöglichkeiten/Aussichtspunkte geschaffen werden.

Wenn der Fernsehturm saniert und bewirtschaftet werden sollte, dann verschließen wir uns privaten Initiativen nicht. Eingriffe in das Landschaftsschutzgebiet sind jedoch zu vermeiden. Im Umfeld des Turms wurden in den vergangenen Jahren andere Bauprojekte durch Förderung von Natur und Umwelt ausgeglichen. Diese Ausgleichsflächen dürfen nicht zerstört werden. Weder die Turmsanierung noch der Ausbau von Parkmöglichkeiten dürfen direkt oder indirekt auf Kosten der Bürger*innen finanziert werden.

Gemeinsam gestalten

Wir setzen uns entschieden für mehr Transparenz im Bereich der kommunalen Belange ein. Die Bürger*innen in Schönfeld-Weißig haben das Recht, frühzeitig informiert und zeitgemäß an den gemeindlichen Entscheidungen beteiligt zu werden.

Wir wollen eine lebendigere, bürgernahe Homepage für Schönfeld-Weißig. Alle öffentlichen Sitzungsunterlagen des Ortschaftsrates sowie einschlägige Satzungen, Bebauungspläne, der Landschaftsplan und Flächennutzungsplan usw. sollen auf der Homepage bzw. über einen Link zum Ratsinformationssystem einfach zugänglich gemacht werden. Auch Planungsphasen, die in Arbeit sind, sollen auf diese Weise transparent werden und zum Dialog mit den Bürger*innen einladen. Die Bürger*innen sollen zusätzlich zum gewohnten Hochlandkurier durch einen digitalen Gemeinde-Newsletter informiert werden können. Für den Hochlandkurier regen wir eine konzeptionelle Überarbeitung an.

Wir werden bei der Überarbeitung der Vergaberichtlinien des Ortschaftsrates darauf achten, dass die Investitions- und Verfügungsmittel in Schönfeld-Weißig gerecht und transparent vergeben werden.

Weiterhin wollen wir GRÜNE Mitglieder des Ortschaftsrates unsere regelmäßigen Bürgersprechstunden, jeweils am zweiten Dienstag im Monat, offen für alle Bürger*innen fortführen.

Im Schönfelder Hochland ist der Ausbau des Breitbandnetzes nicht überall ausreichend verwirklicht. Wir werden uns deshalb dafür stark machen, dass alle Bürger*innen flächendeckend einen schnellen Internetzugang erhalten. Auch Freifunk-Initiativen, die offene WLAN-Netze bereitstellen, werden wir fördern.

Teilhabe ermöglichen

Wir stehen für die Umsetzung des Lokalen Handlungsprogramms für ein vielfältiges und weltoffenes Dresden 2017 bis 2022 und wollen in diesem Sinne mit der Verwaltung, den Vereinen und Verbänden, der Kirche und mit allem Bürger*innen den Zusammenhalt der Menschen im Schönfelder Hochland fördern.

Wir setzen uns für den Erhalt und für die Verbesserung des gemeinschaftlichen Lebens in den Ortsteilen ein, indem auch die Kultur- und Vereinsarbeit, insbesondere für Kinder und Jugendliche nachhaltig gefördert wird. Deshalb haben wir entsprechende Beschlüsse im Ortschaftsrat zum Erhalt, zur Verbesserung und Schaffung von Bürger- und Vereinshäusern gefasst und werden für die Umsetzung der Beschlüsse sorgen.

Wer im Schönfelder Hochland lebt, soll auch hier alt werden können, selbstverständlich auch und gerade, wer gebrechlich, hilfe- oder pflegebedürftig ist oder wird. Ein umfassendes Angebot an ambulanter Pflege, an Möglichkeiten für Tagespflege, Kurzzeitpflegeplätzen und längerfristige stationäre Pflegeplätze muss ausreichend zur Verfügung stehen, sodass niemand aus dem Hochland wegziehen muss, um woanders Pflege und Betreuung zu suchen.

Der Schulbezirk Schönfeld-Weißig ist mit den beiden Grundschulen für die Bildung von ersten Klassen überlastet. Wir wollen, dass am Standort Weißig zeitnah eine neue Grundschule gebaut wird, um die unzureichende Raumsituation für die Kinder und Lehrkräfte zu beenden. Den Eltern aus dem Schönfelder Hochland soll der Wechsel in einen anderen Schulbezirk erleichtert werden.

Der Rockauer „Hiefel“ ist nicht nur ein markanter Aussichtspunkt, sondern auch beliebtes Ziel von Wander*innen und Besucher*innen des Schönfelder Hochlandes. Die Sichtbehinderung der letzten Jahre durch hochwachsende Pflanzen soll endlich beendet werden. Wir setzen uns im Ortschaftsrat weiterhin dafür ein, dass gemeinsam mit den Flächeneigentümern eine Lösung des Problems erzielt wird.

Das Marienbad ist die einzige Bademöglichkeit im Hochland. In den vergangenen Jahren mangelte es an Wasserzulauf. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass die Wassereinspeisung für die offene Badestelle wiederhergestellt wird und die Bürger*innen dort wieder baden können.

Wir werden darauf achten, dass bei der Vergabe von Verfügungsmitteln für Märkte und Feste biologisch wiederverwertbares Geschirr oder Mehrweggeschirr verwendet wird.

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