Unsere Ziele für Klotzsche

Sicherheit im Verkehr

Fußgänger*innen, Radfahrer*innen, alte Menschen oder Kinder brauchen ganzjährig sichere Verkehrswege. Wir wollen, dass entweder Straßen und Plätze für alle sicher gebaut werden, z. B. durch Radwege oder Fußgängerüberwege, oder dass die Fahrgeschwindigkeit gesenkt wird, z. B. auf der Boltenhagener Straße, Karl-Marx-Straße, Langebrücker Straße, Karl-Liebknecht-Straße, Königsbrücker Straße in Weixdorf und weitere.

Die Sanierung von Fußwegen, wie sie aktuell mit hoher Priorität umgesetzt wird, wollen wir fortführen. Denn für Fußgänger*innen, insbesondere Menschen mit Rollstuhl oder Kinderwagen, müssen gefährliche Unebenheiten beseitigt werden.

Beim Radverkehr ist der komplette Dresdner Norden abgehängt: Es gibt weder an der Radeburger Straße, noch an der Königsbrücker Straße einen sicheren, regelkonformen Radweg ins Zentrum. Die fehlenden Radwege zu schaffen, ist eine unserer zentralen Forderungen für die kommenden Jahre.

Den Erhalt des Bahntunnels nördlich der Langebrücker Straße in Klotzsche unterstützen wir und fordern die Stadt auf, den Tunnel öffentlich zu widmen. Wir wollen, dass der Tunnel für Fußgänger*innen und Radfahrende dauerhaft freigegeben wird.

Wir setzen uns eine Reduktion der Lärmentwicklung durch die Autobahn, z. B. indem Lärmschutzwände bis hinter den Flughafen aufgestellt werden, ein.

(Stadt)Gemeinschaft stärken

Der Dresdner Norden besteht aus mehreren Ortsteilen mit eher dörflichem Charakter und dem weitgehend funktionell strukturierten Stadtteil Klotzsche. Eine gemeinsame Grundidee ist für uns die Schaffung eines Veranstaltungszentrums für die Belange ansässiger Vereine. Auch für die hier lebende Jugend wollen wir mehr öffentlich nutzbare Räume schaffen.

Bedingt durch eine starke Verbundenheit zum jeweiligen Stadt- oder Ortsteil, wollen wir auf die Erhaltung – oder Neugestaltung – von ansprechenden Plätzen oder Straßenzügen mit Kommunikationspotenzial achten. Nach aktuellen Plänen der Landeshauptstadt bilden lediglich „Einkaufszentren“ Stadtteilzentren, das entspricht nicht den eigentlichen Bedürfnissen der Bürger*innen.

Damit einkommensschwächere Familien oder Alleinerziehende im Dresdner Norden günstigen Wohnraum finden, wollen wir den Sozialen Wohnungsbau auch in unserer Nachbarschaft fördern.

Beteiligung und Projekte

Der Dresdner Stadtrat hat dank rot-grün-roter Mehrheit erfolgreich mehr Beteiligungsmöglichkeiten geschaffen. Wir setzen uns dafür ein, dass diese neuen Möglichkeiten im Dresdner Norden rege genutzt werden. Insbesondere das neu geschaffene Stadtbezirksamtsbudget soll dafür verwendet werden, dass von engagierten Bürger*innen aus Initiativen und Vereinen organisierte Beteiligungsaktivitäten sowie daraus entstehende Projekte finanziert werden. Dafür fordern wir, das Stadtteilbudget im nächsten Doppelhaushalt zu erhöhen. Wir sind überzeugt, dass die Menschen, die im Dresdner Norden leben, am besten wissen, was wir hier brauchen.

Besonders am Herzen liegt uns, die Arbeit des Netzwerks Dresden Nord zu unterstützen. In bereits zwei Beteiligungsworkshops sammelten Kinder, Jugendliche, Eltern und Senior*innen Ideen, die das Leben im Dresdner Norden deutlich bereichern können. Skatebahn, Nachbarschaftstreff, Schwimmhalle, Treffmöglichkeiten für Jugendliche im Freien, schulübergreifende Miniprojekte in Kooperation mit ortsansässigen Einrichtungen, Trimm-dich-Pfad, Eignung und Zugang zur neu entstehenden Aula des Klotzscher Gymnasiums für Bürgerveranstaltungen, Klotzsche Blog – all das und mehr sind Projekte, die wir unterstützen.

Digitalisierung

In Zeiten der Globalisierung und der Digitalisierung ist die Nutzung der digitalen Medien unerlässlich. Wir sind fest davon überzeugt, dass auch die Weiterentwicklung der Digitalisierung Bürgerbeteiligung, und zwar möglichst bald, braucht. Auch die Stadtpolitik ist gefordert, frühzeitig zu planen und dafür Ideen und Bedenken der Bürger*innen zu berücksichtigen. Wir GRÜNE im Stadtbezirk Klotzsche sind beeindruckt von dem privaten Engagement des Redaktionsteams des Klotzscher Blogs und unterstützen den Ausbau der Webseite und die Autor*innen in ihrem Wirken.

Firmen im Stadtteil brauchen schnelleres Internet.

Wir möchten den Menschen unserer Stadt die Möglichkeiten – und die Gefahren – der Digitalisierung vor Augen führen. Wir wollen die Medienkompetenz aller Einwohner*innen stärken, um einer schleichenden Entmündigung vorzubeugen.

Natur erhalten

Wir haben mehrere wertvolle, besondere Naturräume im Norden. Erholungs- und Erlebnisräume für alle. Wir setzen uns für die Unterschutzstellung des Seifenbachtales und des Hellers, eine Begrenzung des Sandabbaus, und den vollständigen Erhalt der Dresdner Heide ein.

Wir wollen, dass Grünflächen in unserem Stadtteil insektenfreundlich bepflanzt und gepflegt werden. Zum Schutz der Bienen und zum Erhalt der Vogelvielfalt.

Wir wollen die Erhaltung großer Bäume in Privatgrundstücken fördern, indem z. B. Eigentümer*innen bei der Baumpflege unterstützt und Abholzungen vermieden werden.

Lücken bei unbelegten Baumscheiben (z. B. Nicodestraße, Badstraße) wollen wir schließen, z. B. durch das Angebot an Bürger*innen, auch junge kleine Bäume selbst pflanzen zu können.

Strom vom Dach

Wir unterstützen die Nutzung von öffentlichen und privaten Dächern zur Gewinnung von Strom. Damit wollen wir unseren Beitrag zu einer umweltfreundlichen Energieerzeugung leisten.

Freizeitangebote vor Ort

Den Ersatz für die Klotzscher Schwimmhalle an der Königsbrücker Landstraße/Grenzstraße unterstützen wir, denn der Standort liegt zentral zwischen Langebrück, Rähnitz und der Neustadt.

Die alte Sporthalle, neben der Schwimmhalle Klotzsche, ist für die Sportvereine im Dresdnere Norden – und darüber hinaus – von besonderer Bedeutung. Die GRÜNEN möchten die Vereine dabei unterstützen, die Sporthalle zu erhalten.

Segregation entgegenwirken

Auf neuen Wohngebieten brauchen wir Mehrgenerationenhäuser. Wir setzen uns für generationenübergreifendes und für altersgerechtes Wohnen ein. Wichtig ist uns die Vergabe von öffentlichen Flächen an Bauherrengemeinschaften. Der soziale Wohnungsbau liegt noch brach, sollte aber auch im Dresdner Norden wieder eine Rolle spielen, damit auch Menschen mit Wohnberechtigungsschein weiterhin in unserem Stadtteil wohnen können.

Klotzsche und Hellerau bieten viele Möglichkeiten zum Entspannen. Wir möchten den Stadtbezirk auch für Jugendliche und junge Erwachsene attraktiv gestalten. Das schließt, neben geeigneten Aufenthaltsorten, auch den Ausbau von Freizeitmöglichkeiten ein. Dazu regen wir die Beteiligung der Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Stadtteil an.

Stadt der kurzen Wege

Von Kita bis Schule wollen wir, dass alle Kinder hier Plätze finden. Deshalb unterstützen wir den dringend notwendigen Bau der neuen Oberschule an der Kreuzung Stauffenbergallee/Königsbrücker Straße und den Neubau des Gymnasiums Klotzsche.

Die Volkshochschule Dresden sollte ihre Angebote in allen Ortschaften und Stadtteilen anbieten können. Wir setzen uns für eine generelle Nutzung der Schulgebäude für diese Zwecke ein.

Gesundheit

Trotz des privaten Aufbaus eines Ärztehauses fehlt es im Dresdner Norden an Fachärzt*innen. Augenarztpraxen nehmen keine neuen Patient*innen auf, eine kardiologische Praxis fehlt in Gänze.

In einer alternden Gesellschaft ist es erforderlich, regulierend auf die passende Praxis-Ansiedlung zur Sicherung der notwendigen Grundversorgung zu achten.

Umland einbeziehen

Wir setzen uns für eine stärkere Einbindung und Anbindung der Randgebiete Dresdens ein.

Verwandte Artikel